💰 Reisen mit kleinem Budget – unsere besten Spartipps aus über 2 Jahren am reisen
Wie viel kostet Reisen wirklich? Und wie schafft man es, über Monate oder sogar Jahre mit einem überschaubaren Budget unterwegs zu sein? In diesem Beitrag zeigen wir, wie wir seit über zwei Jahren günstig reisen – mit konkreten Zahlen, echten Spartipps und ehrlichen Erfahrungen aus verschiedenen Ländern.
TIPPS
Jenny 🙋🏼♀️ Max 🙋🏽♂️
1/29/202613 min read


Günstig reisen.
Für viele klingt das vor allem nach Verzicht, Übernachtungen in Hostels, schlechtem Essen oder ständigem Rechnen, um ja nicht zu viel auszugeben.
Für uns ist es genau das Gegenteil.
Seit über zwei Jahren sind wir unterwegs. Wir reisen nicht luxuriös, aber auch nicht extrem spartanisch. Wir schlafen gut, essen lecker und genießen unser Leben. Und genau deshalb können wir sagen: Günstig reisen hat nichts mit Verzicht zu tun – sondern mit bewussten Entscheidungen.
In diesem Blogpost teilen wir unsere Erfahrungen, konkrete Zahlen und die besten Spartipps, die uns über Jahre hinweg ermöglicht haben, länger, entspannter und nachhaltiger zu reisen.
Was günstig reisen wirklich bedeutet
Günstig zu reisen heißt nicht, überall den niedrigsten Preis zu wählen. Es heißt, bewusst zu entscheiden, wofür wir unser Geld ausgeben – und wofür nicht. Über die Zeit haben wir gelernt, dass Sparen an den falschen Stellen die Reise weder entspannter noch schöner macht. Im Gegenteil: Es kostet oft Nerven, Energie und am Ende sogar mehr Geld.
Deshalb gibt es Bereiche, an denen wir ganz bewusst nicht sparen. Sicherheit gehört für uns immer an erster Stelle – egal, in welchem Land wir unterwegs sind. Eine gute Krankenversicherung ist für uns selbstverständlich, genauso wie Unterkünfte in einer Lage, in der wir uns wohl und sicher fühlen. Auch beim Essen ist uns Qualität wichtig. Wir lieben Streetfood und passen uns gerne den Esskulturen der Länder an, in denen wir reisen. Trotzdem achten wir darauf, wo und was wir essen. Gutes, frisches Essen gehört für uns einfach dazu und ist etwas, an dem wir nicht sparen möchten.
Gleichzeitig haben wir gemerkt, dass es viele Ausgaben gibt, die unterwegs kaum echten Mehrwert bringen. Genau dort setzen wir an. Wir brauchen keinen Luxus, keine teuren Touren und kein durchgeplantes Programm. Auch beim Konsum sind wir bewusster geworden. Auf Reisen merken wir schnell, wie wenig man eigentlich braucht. Wir müssen nicht jede Woche ein neues Shirt kaufen und auch nicht aus jedem Land mit unzähligen Souvenirs zurückkommen. Dinge sammeln sich unterwegs schneller an, als man denkt und am Ende tragen sie selten wirklich zur Erinnerung bei. Die Erfahrungen, schöne Momente und vor allem bewusste Augenblicke sind das, was Erinnerungen ausmachen.
Unser reales Reisebudget
Eine der häufigsten Fragen, die uns immer wieder erreicht, ist:
„Wie viel Geld braucht man eigentlich wirklich zum Reisen?“
Und so unbefriedigend es vielleicht klingt – die ehrlichste Antwort darauf lautet: Es kommt darauf an.
Denn Reisen ist nicht gleich Reisen. Das Budget hängt stark davon ab, in welchem Land man unterwegs ist, wie schnell man reist und welchen Reisestil man für sich wählt. Ob man ständig den Ort wechselt oder länger bleibt, ob man viel organisiert oder vieles spontan entscheidet – all das macht einen enormen Unterschied.
Um trotzdem eine realistische Orientierung zu geben, teilen wir hier unsere durchschnittlichen Tagesbudgets aus über zwei Jahren unterwegs. Wichtig dabei: Die Zahlen beziehen sich auf unsere alltäglichen Kosten beim Reisen, ohne Flüge.
Unser durchschnittliches Tagesbudget (ohne Flüge):
In Asien lagen wir meist bei etwa 20–25 € pro Person und Tag. Vor allem in Südostasien kommt man mit diesem Budget sehr gut zurecht, wenn man langsam reist, lokal isst und Unterkünfte bewusst auswählt.
In Mittelamerika war das Reisen insgesamt teurer. Hier war mein 🙋🏼♀️ Tagesbudget bei etwa 35–50 € pro Person, abhängig vom Land und der Region. Während manche Länder günstiger sind, treiben Transport und Unterkünfte in anderen Gegenden die Kosten schnell nach oben. Hier war ich aber auch noch alleine unterwegs, was bzgl der Kosten auf jeden Fall einen Unterschied macht.
Wichtig zu wissen: Mittlerweile reisen wir meistens als Paar gemeinsam, bleiben oft länger an einem Ort und wechseln nicht ständig den Standort. Genau das spart enorm viel Geld. Weniger Ortswechsel bedeuten geringere Transportkosten, bessere Unterkunftspreise und insgesamt einen entspannteren Alltag. Für uns ist das einer der größten Hebel, um langfristig günstig reisen zu können.
Welche Länder sind günstig – und welche überraschend teuer?
Nicht jedes Land ist automatisch günstig, nur weil es oft so dargestellt wird. Gleichzeitig gibt es Länder, die auf den ersten Blick teuer wirken, im Alltag aber deutlich mehr fürs Geld bieten als erwartet. Genau deshalb lohnt es sich, genauer hinzuschauen und sich nicht nur auf allgemeine Aussagen oder Rankings zu verlassen.
Länder, in denen wir besonders günstig reisen konnten
Sehr gute Erfahrungen haben wir unter anderem in China gemacht – und das hat uns selbst überrascht. China wird oft als kompliziert oder teuer wahrgenommen, dabei sind Hotels und Restaurants in vielen Regionen extrem günstig und gleichzeitig von erstaunlich guter Qualität. Vor allem Unterkünfte bieten hier ein sehr starkes Preis-Leistungs-Verhältnis. Was im Vergleich etwas mehr kostet, sind Highspeed-Züge und sehr beliebte Aktivitäten oder Ausflüge. Trotzdem: Der alltägliche Lebensstil, Essen gehen und Übernachten sind in China für Reisende erstaunlich erschwinglich.
Auch Vietnam zählt für uns ganz klar zu den Ländern, in denen man mit wenig Geld sehr gut leben und reisen kann. Unterkunft, Essen und Transport sind günstig, die Infrastruktur ist gut und man bekommt viel Qualität für wenig Budget. Ähnlich positiv waren unsere Erfahrungen auf Borneo, wo vor allem Essen und einfache Unterkünfte sehr preiswert sind – auch wenn Ausflüge in den Dschungel oder Nationalparks das Budget etwas anheben können, sind sie im Preis-Leistungs-Verhältnis immer noch top!
Sri Lanka ist ebenfalls ein Land, das grundsätzlich günstig sein kann, bei dem es aber stark auf die Region ankommt. Während lokale Restaurants, Transport und Unterkünfte abseits der touristischen Hotspots sehr preiswert sind, können beliebte Gegenden deutlich teurer werden. Hier macht es einen großen Unterschied, wie langsam man reist und wie touristisch die Region ist.
Länder, die überraschend teurer waren als erwartet
Ein gutes Beispiel dafür ist Laos. Laos wird oft als eines der günstigsten Länder Südostasiens beschrieben – unsere Erfahrung war eine andere. Unterkünfte und Transport waren für das, was man bekommt, teilweise überraschend teuer, die Auswahl begrenzt und die Infrastruktur weniger gut als in Nachbarländern. Günstig reisen ist dort möglich, aber längst nicht so selbstverständlich, wie oft behauptet wird. Zumindest unserer Erfahrung nach.
Unsere bisher teuersten Länder
Zu den Ländern, in denen unser Budget am schnellsten gestiegen ist, gehört ganz klar Australien. Unterkunft, Essen und Transport sind dort auf einem ganz anderen Preisniveau, selbst bei sehr bewusstem Reisen. Ähnlich war es in Singapur, das zwar unglaublich spannend ist, aber vor allem beim Essen, bei Unterkünften und Aktivitäten schnell teuer wird.
Auch Südafrika empfinden wir als teurer, als viele erwarten. Zwar bekommt man dort viel Qualität für sein Geld, vor allem bei Unterkünften und Restaurants, insgesamt liegt das Preisniveau aber höher als in Südostasien. Und vor allem höher, als man erwartet, wenn man an Afrika denkt.
Auch Mittelamerika ist deutlich teurer als Südostasien, vor allem bei Transport und Unterkünften – etwas, das viele vor der Reise unterschätzen.
Unser wichtigstes Fazit aus all diesen Erfahrungen: Es hängt immer stark davon ab, wie man reist, wo man sich aufhält und wie gut man bereit ist, sich an lokale Gegebenheiten anzupassen. Wer langsam reist, flexibel bleibt und seinen Alltag bewusst gestaltet, kann in vielen Ländern deutlich günstiger unterwegs sein, als man zunächst denkt. Trotzdem gibt es auch einige Länder, die einfach teurer sind und das muss einem im Vorfeld bewusst sein.
Unsere besten Spartipps
Über die Zeit haben wir gemerkt, dass günstiges Reisen nicht aus einem einzelnen Trick besteht, sondern aus vielen kleinen Entscheidungen im Alltag. Es sind genau diese Details, die sich über Wochen und Monate summieren – oft unbemerkt. Transport, Unterkünfte, Essen und die Wahl der Länder spielen dabei eine viel größere Rolle als einmalige Ausgaben oder besondere Erlebnisse. Unsere besten Spartipps setzen deshalb nicht auf Verzicht, sondern auf ein bewusstes Reisekonzept, das langfristig funktioniert und uns erlaubt, entspannt und flexibel unterwegs zu sein. In den nächsten Abschnitten teilen wir genau die Strategien, die sich für uns in der Praxis bewährt haben.
Transport: Der größte Kostenfaktor – und das größte Sparpotenzial
Wenn wir auf Reisen bewusst sparen, dann fast immer zuerst beim Transport. Nicht, weil wir uns möglichst unbequem von A nach B bewegen wollen, sondern weil hier oft völlig unbemerkt ein großer Teil des Budgets verloren geht. Viele Reisende unterschätzen, wie stark sich häufige Ortswechsel, spontane Flüge oder Transfers auf die Gesamtkosten auswirken – gerade über mehrere Wochen oder Monate hinweg.
Langsamer reisen = günstiger reisen
Einer unserer wichtigsten Grundsätze auf Reisen lautet: weniger Ortswechsel, längere Aufenthalte. Jeder Wechsel kostet Geld – selbst dann, wenn man glaubt, günstig unterwegs zu sein. Tickets, Transfers, neue Unterkünfte, manchmal höhere Preise durch kurzfristiges Buchen – all das summiert sich schnell.
Flüge sind dabei fast immer teurer als Bus oder Zug, vor allem auf kürzeren Strecken. Dazu kommt der Stress: früh aufstehen, zum Flughafen fahren, warten, weiterreisen. Ständiges Weiterziehen fühlt sich oft produktiv an, ist aber auf Dauer nicht nur anstrengend, sondern auch kostspielig.
Wir bleiben deshalb lieber eine Woche länger an einem Ort, statt möglichst viele Highlights in kurzer Zeit „abzuhaken“. Das spart Geld, gibt uns mehr Ruhe im Alltag und sorgt dafür, dass wir Orte wirklich erleben, statt sie nur zu besuchen.
Busse, ZÜGE & Nachtfahrten statt Flüge
In vielen Ländern – besonders in Asien und Teilen Mittelamerikas – sind Busse und vor allem Züge eine echte Alternative zu Inlandsflügen. Sie sind oft überraschend günstig, deutlich komfortabler als erwartet und verbinden selbst abgelegene Regionen zuverlässig miteinander. Gerade Langstreckenbusse sind häufig gut organisiert, klimatisiert und bieten mehr Beinfreiheit, als man es vermuten würde.
Ein besonderer Spartipp für uns sind (Nacht)-züge. Sie sind für uns oft die angenehmere Alternative zu Nachtbussen – vor allem, wenn man länger unterwegs ist und Wert auf etwas mehr Ruhe legt. Auch hier gilt: Es ist nicht immer die luxuriöseste Art zu reisen, aber in vielen Fällen absolut ausreichend und überraschend komfortabel.
Der große Vorteil liegt auf der Hand: Transport und Unterkunft fallen zusammen. Man steigt abends ein, schläft während der Fahrt und kommt morgens am nächsten Ort an – ohne zusätzlich eine Nacht im Hotel zahlen zu müssen. Gerade auf längeren Strecken ist das für uns eine der effizientesten und entspanntesten Möglichkeiten zu reisen.
Dazu kommt, dass man unterwegs viel vom Land sieht, ohne ständig am Flughafen zu sein oder Zeit mit Transfers zu verlieren. Nachtzüge passen für uns perfekt zu einem langsameren Reisestil: weniger Stress, weniger Ortswechsel und ein deutlich geringerer Einfluss auf das Reisebudget – und ganz nebenbei auch eine nachhaltigere Art, von A nach B zu kommen.
Natürlich wählen wir Nachtfahrten nicht um jeden Preis. Wenn eine Strecke sehr lang oder besonders anstrengend ist, entscheiden wir uns auch bewusst dagegen. Aber als Teil einer langfristigen Reise sind sie für uns eine wertvolle Option, um Kosten zu senken, ohne dabei auf Flexibilität verzichten zu müssen.
Am Ende gilt auch hier: Es geht nicht darum, immer den günstigsten Weg zu nehmen, sondern den klügsten. Wer langsamer reist, Alternativen nutzt und nicht jede Strecke fliegt, spart nicht nur Geld – sondern reist oft auch entspannter.
Unterkünfte - worauf wir achten
Unterkünfte sind ein Bereich, in dem man entweder sehr viel Geld sparen oder unnötig ausgeben kann.
Wir wählen unsere Unterkünfte nicht danach aus, wo es am billigsten ist, sondern wo das Preis-Leistungs-Verhältnis für uns stimmt. Anfangs haben wir öfter in Hostels geschlafen, heute nur noch selten. Gerade als Paar haben wir gemerkt, dass Hostels preislich oft gar nicht mehr so sinnvoll sind, wie man zunächst denkt. Zwei Betten im Mehrbettzimmer kosten pro Person häufig fast so viel wie ein eigenes Doppelzimmer – nur eben ohne Privatsphäre. Und ganz ehrlich: Sich als Paar ständig ein Zimmer mit fremden Menschen zu teilen, ist auf Dauer eher nervig 😄
Deshalb entscheiden wir uns – vor allem in Asien – fast immer für ein Doppelbett-Zimmer in Guesthouses oder kleinen Hotels. Der Preisunterschied zu zwei Hostelbetten ist dort oft gering, der Komfortgewinn dafür umso größer. Mehr Ruhe, mehr Privatsphäre, ein eigenes Bad und ein ganz anderer Alltag auf Reisen. Für längere Aufenthalte greifen wir zusätzlich gerne auf Airbnb zurück, weil man dort mehr Platz hat, selbst kochen kann und sich schneller ein Zuhause-Gefühl entwickelt.
In Mittelamerika sieht das allerdings etwas anders aus. Dort sind Hostels nach unseren aktuellen Recherchen häufig tatsächlich die günstigste Option, vor allem im Vergleich zu privaten Doppelzimmern. Ich muss allerdings dazu sagen, dass ich 🙋🏼♀️ Mittelamerika damals größtenteils alleine bereist habe. Als Single habe ich ausschließlich in Hostels übernachtet und mir ehrlich gesagt wenig Gedanken darüber gemacht, was ein Hotelzimmer kosten würde. Hostels waren damals einfach die beste Wahl. Heute würden wir auch dort genauer abwägen, denn auch hier gilt: Es ist immer eine Frage, wofür man bereit ist, Geld auszugeben – und worauf man verzichten möchte.
Mit der Zeit haben wir gelernt, dass ein günstiges Zimmer nicht automatisch die beste Wahl ist. Wenn die Lage schlecht ist, man ständig Transportkosten hat oder sich in der Unterkunft einfach nicht wohlfühlt, wird es am Ende oft teurer – finanziell und mental. Eine gute Lage spart Wege, Zeit und zusätzliche Kosten und trägt enorm dazu bei, dass sich eine Reise entspannt anfühlt.
Was wir gelernt haben: Ein paar Euro mehr pro Nacht sparen im Alltag häufig Geld. Wenn man sich wohlfühlt, länger bleibt und weniger unterwegs ist, relativieren sich die Kosten schnell.
Langzeit-Rabatte nutzen
Ein weiterer Punkt, der für uns einen großen Unterschied macht, sind Langzeit-Rabatte. Viele Unterkünfte bieten günstigere Wochen- oder Monatspreise an, die auf Buchungsplattformen nicht immer sofort sichtbar sind. Besonders bei längeren Aufenthalten lohnt es sich deshalb, nachzufragen oder die Unterkunft direkt zu kontaktieren.
Auch Direktbuchungen zahlen sich häufig aus. Über Google Maps oder eine kurze WhatsApp-Nachricht lassen sich oft bessere Preise verhandeln, vor allem wenn man mehrere Nächte bleiben möchte oder flexibel ist. Ebenso haben wir die Erfahrung gemacht, dass spontane Verlängerungen vor Ort oft günstiger sind als eine erneute Online-Buchung.
Wichtig ist dabei der Ton: freundlich, respektvoll und ohne Erwartungshaltung. Es geht nicht darum, jeden Preis zu drücken, sondern einen fairen Deal für beide Seiten zu finden. Genau das macht Unterkünfte für uns zu einem bewussten Bestandteil günstigen Reisens.
Essen & Alltag: Kleine Entscheidungen, große Wirkung
Essen ist auf Reisen einer der größten und gleichzeitig meist unterschätzten Kostenfaktoren. Gerade weil man mehrmals am Tag isst, summieren sich kleine Beträge schnell. Gleichzeitig ist Essen für uns ein wichtiger Teil des Reisens. Neue Küchen, andere Gewürze und Essgewohnheiten gehören für uns genauso zur Erfahrung wie Landschaften oder Sehenswürdigkeiten. Genau deshalb achten wir hier besonders auf ein gutes Gleichgewicht zwischen Genuss und Budget.
Streetfood & lokale Küche
In vielen Ländern haben wir die Erfahrung gemacht, dass Streetfood und kleine lokale Restaurants nicht nur deutlich günstiger sind, sondern oft auch frischer und authentischer. Wir essen am liebsten dort, wo auch Einheimische essen. Nicht aus Geiz, sondern weil es häufig einfach besser schmeckt und näher an der Kultur des Landes ist. Außerdem sind die Portionen meist fair, die Zutaten frisch und die Preise recht niedrig.
Natürlich schauen wir trotzdem genau hin. Saubere Stände und frische Zubereitung sind für uns wichtige Kriterien. Wenn viele Menschen dort essen, ist das meist ein gutes Zeichen. So haben wir über die Zeit gelernt, gutes Essen zu genießen, ohne dafür jedes Mal in touristische Restaurants gehen zu müssen.
Aber natürlich gehen wir auch mal in touristische Restaurants, gerade wenn wir auf ganz bestimmte Gerichte Lust haben 😁🍕
Frühstück selbst organisieren
Ein kleiner, aber sehr wirkungsvoller Spartipp im Alltag ist für uns das Frühstück. Gerade in vielen Ländern sind Café-Preise deutlich höher als man erwartet – vor allem, wenn man jeden Morgen auswärts frühstückt. Deshalb organisieren wir unser Frühstück oft selbst. Ein Besuch im Supermarkt oder in der Bäckerei reicht meist völlig aus, um günstig und trotzdem gut in den Tag zu starten.
Auch beim Kaffee haben wir unsere Gewohnheiten angepasst. Statt jeden Morgen im Café zu sitzen, machen wir uns morgens selbst einen Kaffee, genießen ihn in der Unterkunft, bevor wir so richtig in den Tag starten. Das klingt nach einer kleinen Veränderung, macht über Wochen oder Monate hinweg aber einen spürbaren Unterschied im Budget.
Unser Fazit: Man verliert dadurch keine Lebensqualität – im Gegenteil. Wenn man bewusster isst und seinen Alltag anpasst, bleibt mehr Budget für Dinge, die unterwegs wirklich zählen. Und genau das macht günstiges Reisen langfristig möglich.
Konkrete Buchungstipps, mit denen wir unterwegs viel Geld sparen
Neben Reisestil, Tempo und Entscheidungen im Alltag gibt es ein paar ganz praktische Buchungstricks, die für uns über die Jahre einen enormen Unterschied gemacht haben. Es geht dabei weniger um Geheimtricks, sondern um Flexibilität und darum, sich nicht auf die erstbeste Option festzulegen.
Flüge: flexibel suchen statt fix buchen
Wenn wir fliegen, nutzen wir Flugsuchmaschinen vor allem als Orientierung – nicht unbedingt, um direkt zu buchen. Besonders hilfreich finden wir Skyscanner oder Swoodoo, da man dort mit flexiblen Reisedaten arbeiten kann. Die Möglichkeit, +/- drei Tage anzugeben, zeigt oft überraschend große Preisunterschiede. Manchmal macht ein Tag früher oder später mehrere hundert Euro aus.
Unterkünfte: nicht nur Plattformen nutzen
Für Unterkünfte schauen wir häufig zuerst über Google Maps. Dort lassen sich Guesthouses, kleine Hotels und Apartments finden, die auf klassischen Buchungsplattformen entweder teurer sind oder gar nicht auftauchen. Besonders in Asien, Mittelamerika oder Afrika haben wir damit sehr gute Erfahrungen gemacht.
Wenn wir eine Unterkunft gut finden, schreiben wir sie – wenn möglich – direkt per WhatsApp an. Das ist oft unkomplizierter, persönlicher und günstiger. Viele Unterkünfte geben bei Direktbuchung bessere Preise, vor allem wenn man mehrere Nächte bleibt oder spontan verlängern möchte. Oder man dazu sagt, dass man bar zahlt 😉
Preise verhandeln – respektvoll und realistisch
Gerade bei längeren Aufenthalten fragen wir fast immer nach einem besseren Preis. Nicht aggressiv und nicht mit Erwartungshaltung, sondern freundlich und offen. Oft reicht schon die Frage, ob es einen Wochen- oder Monatspreis gibt. In vielen Ländern ist das völlig normal und wird nicht als unhöflich empfunden.
Wichtig dabei: Wir handeln nicht um jeden Euro. Wenn der Preis fair ist und wir uns wohlfühlen, zahlen wir ihn auch gerne. Günstig reisen bedeutet für uns nicht, andere auszunutzen, sondern einen fairen Mittelweg zu finden.
Transport & Aktivitäten vor Ort buchen
Auch bei Transporten und Aktivitäten buchen wir vieles erst vor Ort. Online-Angebote sind oft teurer oder unnötig kompliziert. Busse, Fähren oder Touren lassen sich direkt vor Ort häufig günstiger und flexibler organisieren – und man bekommt gleichzeitig bessere Infos von Einheimischen oder anderen Reisenden.
Busse und Fähren buchen wir meistens direkt am Busbahnhof bzw. am Pier. Manchmal auf über 12go.asia - da ist es jedoch meistens teurer.
Touren buchen wir generell meistens eher selten und entdecken eher alles auf eigene Faust 😁
Last but not least: VPN 🛜
Bevor wir buchen schaue ich meistens nochmal, wie viel das Hotel kostet, wenn ich einen VPN anmache und ich so angeblich in einem anderes Land bin.
Nicht immer - aber manchmal - kann man so auch noch ein bisschen was sparen.
Falls du nicht weißt, was ein VPN genau ist, dann findest du HIER alle Infos.
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